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Thermische Sanierung: Sanierungsscheck für Private 2016

Fensteransicht 5Gefördert werden thermische Sanierungen im privaten Wohnbau für Gebäude, die älter als 20 Jahre sind. Die Förderung beträgt je nach Sanierungsart zwischen 3.000 und 8.000 Euro. Die Förderungsaktion startet mit 03.03.2016 – Anträge können solange gestellt werden, wie Budgetmittel vorhanden sind.

Alle Dokumente zur Einreichung und weitere Details finden Sie unter Umweltförderung

Thermische Sanierung privater Wohnbau

Befristete Förderungsaktion im Rahmen der Sanierungsoffensive

Förderungsmittel für den Sanierungsscheck 2016 werden ausschließlich für natürliche Personen bereitgestellt. Im Rahmen des Sanierungsschecks können (Mit-)EigentümerInnen, Bauberechtigte oder MieterInnen eines Ein-/Zweifamilienhauses oder Reihenhauses einen Förderungsantrag einreichen.Sollte ein mehrgeschoßiger Wohnbau saniert werden, können WohnungseigentümerInnen und MieterInnen von Wohnungen nur bei Sanierung des gesamten mehrgeschoßigen Wohnbaus einen Förderungsantrag einreichen.

Gefördert werden thermische Sanierungen im privaten Wohnbau für Gebäude, die älter als 20 Jahre sind. Förderungsfähig sind umfassende Sanierungen nach klimaaktiv Standard bzw. gutem Standard sowie Teilsanierungen, die zu einer Reduktion des Heizwärmebedarfs um mind. 50 % führen.

Erstmals werden im Rahmen des „Sanierungsscheck für Private“ besonders nachhaltige und vorbildliche Sanierungsprojekte als „Mustersanierungen“ mit einer erhöhten Förderung unterstützt.

Beispiele für förderungsfähige Sanierungsmaßnahmen:

  • Dämmung der Außenwände
  • Dämmung der obersten Geschoßdecke bzw. des Daches
  • Dämmung der untersten Geschossdecke bzw. des Kellerbodens
  • Sanierung bzw. Austausch der Fenster und Außentüren
  • Nur bei Mustersanierungen: Umstellung des Heizungssystems auf Holzzentralheizung, Wärmepumpe, Nah-/Fernwärme, thermische Solaranlage

Zusätzlich werden auch Kosten für Planung (z.B. Energieausweis), Bauaufsicht und Baustellengemeinkosten als förderungsfähige Kosten anteilig anerkannt.

Genaue Informationen für Ihr Projekt finden Sie im Informationsblatt sowie im Dokument Förderungsfähige Kosten.

Fenster/Außentüren

Sollten im Zuge der Sanierung nur die Fenster getauscht/saniert werden (ohne weitere Dämmmaßnahmen), muss dies mind. 75 % der bestehenden Fenster betreffen damit die Kosten für die Förderung angerechnet werden können. In Kombination mit einem Fenstertausch ist auch der Tausch von Balkon-, Terrassen- und anderen Außentüren förderungsfähig.

  • förderungsfähig: Austausch von Fenstern/Außentüren, Wohnungseingangstüren, Sanierung/Tausch bestehender Verglasungen/Rahmen/Dichtungen, Aufpreise für Sprossen u.ä., Fensterbänke, Fensteranschlüsse und damit verbundene Verblechungen, außen-liegende Verschattungssysteme im Zuge eines Fenstertausches (Rollläden, Raffstore, etc.), Verputzarbeiten, Malerarbeiten (im Fensterbereich, außen und innen), Sanierung von bestehenden, beheizten Wintergärten
  • nicht förderungsfähig: Insektenschutzsysteme, Innenjalousien, Innentüren, Neubau von Wintergärten, Garagentore (wenn Garage unbeheizt), Malerarbeiten im Sinne eines Ausmalens des gesamten Innenraumes/der Außenwandflächen

Zeitpunkt der Antragstellung

Die Antragstellung ist ab 03.03.2016 möglich und muss vor Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen (ausgenommen Planungsleistungen) erfolgen.
Der Förderungsantrag ist vollständig ausgefüllt und mit allen geforderten Beilagen rechtzeitig an eine der im Informationsblatt genannten Bausparkassenzentralen zu übermitteln.

Anträge können so lange gestellt werden, wie Budgetmittel vorhanden sind, längstens jedoch bis zum 31.12.2016. Sollten die zur Verfügung stehenden Förderungsmittel vor Ende der Einreichfrist ausgeschöpft sein, kann eine vorzeitige Beendigung der Förderungsaktion und damit der Einreichmöglichkeit vom BMWFW und BMLFUW festgelegt werden.

Wichtiger Hinweis: Ab der Bestätigung des Eintreffens Ihres Antrages bei der Bausparkassenzentrale können Sie Ihr Bauvorhaben auf eigenes Risiko starten.

Sie haben bis spätestens 31.12.2017 Zeit, Ihr Projekt fertigzustellen. Die vollständigen Endabrechnungsunterlagen sind bis 31.03.2018 an die KPC zu übermitteln.